Ohne Fasern und Knochen, die durch eine Parodontitis zerstört werden, beginnen sich die Zähne zu lockern und gehen möglicherweise verloren. Je nach Typologie und Morphologie der durch eine Parodontitis verursachten Gewebedefekte kommen verschiedene regenerative Behandlungstechniken zum Einsatz, um diese Defekte zu rekonstruieren.
Geweberegeneration
Die Applikation von Wachstumsproteinen, wie Emdogain®, ist heutzutage eine obligate Maßnahme in der regenerativen Therapie. Emdogain ist ein sog. Schmelzmatrixprotein und mittlerweile ein wissenschaftlich sehr gut dokumentiertes Produkt. Emdogain® beinhaltet ein Protein (Amelogenin) mit dessen Hilfe ein neuer Zahnhalteapparat gebildet wird, der zuvor aufgrund einer Parodontitis verloren gegangen ist.  Es ermöglicht dem Gewebe den natürlichen Zahnhalteapparat wiederherzustellen, indem es die Prozesse, die während der Zahnentwicklung stattfinden, nachahmt. Die Wiederherstellung des Zahnhalteapparats (Wurzelzement, Faserbündel und Knochen) beginnt unmittelbar nach der Behandlung mit Emdogain® und setzt sich über einen längeren Zeitraum fort.
Weitere Maßnahmen der Geweberegeneration können der Aufbau lokalisierter Knochen- oder Weichgewebsdefekte unter Zuhilfenahme von Eigenknochen, allogenem Spenderknochen, Knochenersatzmaterial, Membrantechniken, Zahnfleisch- sowie Bindegewebetransplantaten oder auch von Weichgewebe-Ersatzmaterialien sein.
Schwerwiegender Defekt des Zahnfleisches zwischen den oberen  Schneidezähnen
Rekunstruierte Papille zwischen den Schneidezähnen nach Geweberengeneration und Überkronung
Röntgenbild vor der Geweberegeneration
Papillenrekonstruktion mittels Knochenaufbau und Bindegewebetransplantat
Abb. 1
Abb. 2
Abb. 4
Abb. 4
Abb. 5
Abb. 1: Chirurgische Schnittführung
Abb. 2: Reinigung und Glättung der Wurzeloberfläche
Abb. 3: Aufbringen eines Konditionierers auf die Wurzeloberfläche
Abb. 4: Applikation des Wachstumsproteins Emdogain auf die Wurzeloberfläche
Abb. 5: Wundverschluss mit Einzelnähten
Regenerative Therapie einer Knochentasche
Abb. 1: Reinigung und Glättung der freiliegenden Wurzeloberfläche
Abb. 2: Chirurgische Schnittführung
Abb. 3: Aufbringen des Konditionierers und des Wachstumsproteins
Abb. 4: Emdogain in der Applikationsspritze
Abb. 5: Wundverschluss
Regenerative Therapie des Zahnfleischschwundes
vorher
nachher
Röntgenbild nach der Geweberegeneration
Starke Rezessionen des Zahnfleisches an den
Brückenpfeilern 32 und 41
Zustand nach  Geweberegeneration mit freien Bindegewebetransplantaten und freiem Schleimhauttransplantat, anschl. neue Brücke aus Vollkeramik
Regenerative Therapie von freiliegenden Wurzeloberflächen
vorher
nachher
Abb. 1
Abb. 2
Abb. 3
Abb. 4
Abb. 5
Praxis für
Zahnmedizin
Implantologie und
Parodontologie
Ästhetik
Prävention
Funktion
Dr. med. dent. Wolfgang R. Trumm
Master for Oral ImplantologyNew York University, College of Dentistry

Digitale Volumen-Tomographie
State of the Art 3D Röntgentechnik

Fellow (aktives Mitglied) seit 1995
International Speaker
Director ITI Study Club Hanau